you’ve got email. (approx. 2.8Gb)

ren
2006-08-15

da schiebe ich es mo-na-te, wenn nicht jaaaahre vor mich her, und im endeffekt isses nur ein kurzes tar und ein noch kuerzeres scp.
das migrieren meiner mails von server “schon sehr alt” auf server “naja relativ neuererer” naemlich.
was hab ich gelitten, gegruebelt, mir die augen rotgegoogelt, nach tools gesucht, die das fuer mich tun … und es ist ja nicht so, dass ich nichts gefunden haette.

imapsync zb. gutes tool, bestimmt. guter gemeint. tut auch lange und wichtig rum, cycled die brave cpu bis zum anschlag, tut aber dann doch nicht. warum? ja himmelherrgottsakra und dreimal schwarzer kater: ich bin nicht draufgekommen.
gullevek hat mir sogar mal waehrend einer tiefschwarzen n8schicht ein tool von seinem communigate zeugs ans herz und auf einen ftp server gelegt, aber nein, das wollte auch nicht.

und nu pack ich sie zusammen auf alt, will sagen: emotionlos und aus keinem besonderen antrieb fast, pack sie aus auf neu, und schwupp da sind sie, in altem glanze und textualer eleganz. Maildir sei dank.
und gmail kann mich links und rechts dreimal. und unten und oben sowieso.

2.0.4

ren
2006-08-02

grmbl … wenn mans richtig macht dann gehts sogar. und muede halt anfangs nicht. nun ja. lebe und lerne gruenschnabel.

upgraded

ren
2006-03-28

up-ge-gradet, ge-upgradet … jedenfalls ist das hier jetzt wordpress 2.0.2 und das ist gut so.

chinesische folter

ren
2006-01-09

es begab sich jüngst, dass ein wundersames geraeusch auffiel: in schon sehr regelmaessigen abständen tropfte es, oder klopfte es, leise in der wand. leise, leise, leise troklopfte es immerfort, und ward mal hier und wart mal dort. nie jedoch richtig einzuordnen, mehr eine ahnung im gebaelk, immer nahe dran, als jux des unterbewusstseins mit dem geplagtem beobachter versteck zu spielen. einst lag ich doch wach und sinierte, und gespannt lauschte ich dem geraeusch. da packte mich der empirische geist, und loswandelte ich, um den ursprung zu erkuenden. “hallo”, so sprach ich monologisch zu mir, “heut sollst du deinen ursprung verraten. nicht wachen und nicht schlafen will ich, bevor ich dir auf die schliche komm.” so schlich ich von raum zu raum lausche hier und horchte dort, und ergruendete, dass es wohl in der kueche am lautesten war. ich kam schnell zur auffassung, dass wenns wo troklopfte es wohl aufhoeren wuerde mit troklopfen, wenn man ihm die nahrung entzoege. der wissenschafter ist ja nicht auf der teigwareneinlage dahergeschwommen ist er nicht. so drehte ich den wasserhaupthahn ab. trocken wars, und siehe da: es troklopfte weiter. so hakte ich ab, und protokollierte, und drehte den hauptstromhahn zu. dunkel wars, und siehe da: es troklopfte munter fort. der moeglichkeiten schon bedrohlich eingeschraenkt (mehr als drei zutze kann man hier nicht abdrehen) griff ich beherzt zum gashahn, um das letzte rohre dicht zu machen, uns siehe da:
(uebersetzt: nix. ruhe. niente.) doch erst der gegentest durfte gewissheit bringen: gashahn wieder auf, und siehe da, in aller deutlichkeit: “TROKLOPF!”
so ward der ybeltaeter gefunden, und gewissenhaft notierte ich in mein forschungsprotokoll: “es handelt sich um was gas-behaftetes.” muss mit dem letzten gaszaehleraustausch wohl ein geraet eingebaut worden sein, das eben bei seiner arbeit troklopft. und dies, moechte ich sagen, auf das abscheulich-konsequenteste. nun da aber erst lokalisiert und gefunden, kann dem auch entgegengewirkt, sprich, beim gaswerk ein baldiger austausch der quelle gefordert werden.
so sprach der hausmeister, bevor er mit einiger genugtuung im gesichte von dannen schlurfte.