log file?

ren
2010-01-18

wer log?

log song!

30-40ms

gestern auf oe1 dimensionen zur wahrnehmung (…) von zeit gehoert.
30-40ms ist die kleinste ‘aufloesung’, die ein mensch wahrnimmt.
werden Sie zb innerhalb von 30-40ms zweimal gepiekst, merken Sies nur einmal.
das obere ende sind 3s, die man fuer einen kompletten ‘hirndurchlauf’ strommaessig braucht – also wenn ich das richtig wiedergebe.
heisst, alles was sich in 3s ausgeht, koennen Sie miteinander vergleichen, zb bei der wahrnehmung von takt.
dauerts laenger, zb 4s, koennen Sie die unterschied nicht mehr wirklich bewerten.
arg.

quarks.

‘vergiss mich’ aus ye goode olde iRiver ha-dreihundertzwanzisch. sehr sehr schoen. ‘gloria’-kaffee aus der alu-espresso-spucke.

die vormittagssonne knabbert am verbleibenden schirmschatten. das notgedrungene mindernetbook roechelt heiser vor sich hin.

was wurde eigentlich aus Jovanka von Willsdorf?

wenn ich wollte, wuerd ich bei dir sein.

meute loest kreuzwortraetsel

grade eben: “schneegebilde ….”
“… mit einem OCKE am schluss …”

*denken*
*minuten verstreichen*
*mehr denken*
“aaaaah FLocke!!!”
im moment kann man nicht sagen, dass die zeit wie im fluge vergeht.

abends waeren 22pistepirkko bei http://www.motovunfilmfestival.com etwa 1std autofahrt von hier. aber 01:30??? das haelt doch kein gesunder mensch aus. geschweige denn: ich.

leso.

endlich frau herrmann durch.
alles in ordnung, alle tot.
sloterdijk braucht noch ein weilchen, habe schon mehrere tage mit dem vorwort zugebracht.
aber 2013, zweite augustwoche oderso, koennte sich ausgehen.
habe viel ueber urlaubslektuere nachgedacht.
hatte vor dem urlaub ein gewisses beduerfnis, nahrung fuers hirn zu lesen. anspruchsvolles.
dann, angesichts der hitze setzte resignation ein.
kapitulatioooooooon. ohuohou.
ansonsten cosmo, maxima, und noch sowas durchgeblaettert.
das ist irgendwie das gegentum.
da bleibt nichts haengen, da geht alles durch.
vielleicht etwas verwunderung. nicht nur, dass das leute lesen, muss es doch von irgendwem auch geschrieben werden. gesetzt, gelayoutet und bebildert … das muss mehrfach schmerzen bereiten.

das wegwerfnotbuch vergisst seine aufloesung, und zeigt mir dann nur mehr etwa 75% des screens, inhaltlich aber dafuer dann mehrmals. vermutete argwoehnisch ein xserver problem, aber nachdem selbst das bios nicht unversehrt angezeigt wurde muss ich wohl zugeben, buntu unrecht getan zu haben.
nach mehreren viertelstunden ohne strom und akku ist dann wieder alles wie zuvor, und keiner wills gewesen sein. nunja.

heute wird in der stadt gegessen, lautet der vorsatz.

urban camouflage

grossartig

twitter

versteh ich nicht.

weisswarenkaufzurueckhaltung

ren
2008-09-13

also stand ich auf, des gesterntags, mit dem traume auf den lippen noch frisch im kopf, den entschluss gefasset zu haben eine neue waeschewaschmaschin zu erkaufen.

die alte gorenje hat nach 18 jahren ein bedienteil verloren, ich ging hin zu frau gorenje, und frau gorenje verkaufte mir nach 18 jahren exakt jenes bedienteil, und hastdunichtgesehen laeuft sie seitdem schon wieder zwo jahre. ein gutes teil, ich schaetze das. ich glaube mich erinnern zu koennen, dass die alte wummse damals nicht viel jenseits der ATS 3000,– kostete, das nenn ich ein recht gutes preis/leistungsverhaeltnis. *taetschel* *taetschel* “GORENJE OLE OLE”

allein, ich habe das gefuehl, mit dem alter kommt der schludrian, und wahrlich, sagen sie es ihr nicht persoenlich, aber sie waescht nicht mehr GANZ so optimoebel, manch waeschestueck moechte mensch gerne zwomal waschen, mueffelt gar schon frischgewaschen, macht arbeit, macht zeit, macht ungemach, macht gar nicht gut. und das kann nicht im sinne des erfinders sein, ich denke.

wird wohl auch schon der kalk der zeit an ihren inerts nagen, und energiesparsam ist sie wohl nach heutigen kriterien auch nimmer nicht, aktuelle geizmarktwerbungen hin oder her.

soweit dazu.

wild entschlossen packe ich ein buendel geldscheine, und rase gegen die konsumstaettenakkumulation, oder aber das plastikgeld und hypermile langsam. stehe dann mit einem post-it einer haftnotiz im elektrikdiskonter und bin urploetzlich kaufunlustig.

die weisswarenjungspunde teilen meine begeisterung fuer direct drives und silver nano nicht, wollen wohl die wuchtigen mieletten an den mensch bringen.

“die mielette ist noch schwerer als die anderen, denn sie hat gusseisen anstelle von betong!”

hja gut. ein feature zur wichtigen diversifikation, unbestritten.

die weisswarenaltvorderen hingegen, so erfahre ich, weilen diesestages auf der futura, dort wo weisswarenneuigkeiten an sie heran, und in sie hineingetragen werden.

futura? frage ich mich, wotefoc?

hja ist aber so. auch weisswaren erneuern sich innovativ, und da ist dann wie bei anderen messen auch nachher alles anders und das von vorher vermutlich billiger oder immerhin das von nachher besser und neuer und ue.ber.hau.pt.

gut ja, nicht so schlimm wie beispielsweis in der computerey, oder nach einer keynote, wo mensch brav sofort zum gern gesehenen gast bei der altstoffverwertung wird, um instantan all sein altes klump zu kuebeln um daraufhin neues klump heranzukarren, aber immerhin.

die hoffnung im gesicht und jede menge griesgram ob der nichterledigung im bauch, gen sueden abgezogen.

habe noch immer keine neue waschmaschin.

dummy

ren
2008-09-06

blubb alles so schoen neu hier

muss und kann

man muss braeunen. und das moeglichst beidseitig und lueckenlos.
man muss gut und viel essen.
man muss ein kraftfahrzeug mieten, und damit die insel abfahren.
man kann die klimaanlage des schwachbruestigen gefaehrts (ich nenne bewusst keine namen) ausschalten, dann hat man etwa 24 statt 23 kilowatt und kommt besser die serpentinen rauf.
man muss moeglichst viel von allem sehen.
man muss an den caretta-caretta strand, um teil des problems zu sein, und nicht teil der loesung. (hab ich aber trotzig _eben_doch_nicht_ gemacht und ich hasse diese elendigliche problem/loesungs-floskel. genau wie diese, die mit ‘am ende des tages’ beginnt. harkh! das muss man sich mal auf der zunge zergehen lassen.)
man muss viel trinken.
man muss ‘pete’ an der stromgitarre und seinen mitmusiker ‘roland’ am – leicht zu merken – gleichnamigen keyboard hoeren.
man muss nach noch garkeinem white russian denken, nujugutjaalso.
man muss sich an der bar besaufen.
man muss nach nun schon ein paar white russians denken: jo eigentlich, good ol’ credence, yay pete.
man muss ab und zu aufs klo.
man muss nicht zwar niemalsnicht andere dinge als koerpereigene endprodukte ins klo befoerdern, und neinneinniemalsauchkein klopapier.
man muss seine wertsachen im safe einsperren.
man muss zwischen 0800 und 0930 fruehstuecken.
man muss souvlaki essen.
man muss tsaziki essen.
man muss mehr aufs klo.
man muss sand aus haaren, ohren, fingernaegeln entfernen.
man muss sand aus schuhen, kleidung, bett entfernen.
man muss die klimaanlage im zimmer ihrer bestimmung gemaess benuetzen, so dass man beim wiederhinaustreten in die helle heisse wirklichkeit links und rechts schoene hitzewatschen abbekommt.
man muss daraufhin mythos aus geeisten glaesern trinken, weil die so schoen chillig aussehen.
man kann das notebook der rezeptionistin dazu bewegen, sich wieder im hauseigenen wlan einzufinden.
man kann etwa fuenfzehn minuten vor dessen abreise einen .slo pro-photografen kennenlernen, um mit ihm nett ueber vollformatige dslrs zu schwadronieren, nur um kurz spaeter zu realisieren, dass der jetzt wirklich weg ist.
man muss ueberfluessige zeit totschlagen, und zwar mause.
man muss begrenzte zeit sinnvoll nuetzen.
man kann sich heftig deftig erholen.
man muss zakynthian chicken probiert haben.
man muss sich fuer den abflug am abreisetag um 0700 uhr am parkplatz vor dem hotel einfinden, und das am besten angekleidet und mit gepacktem koffer.
man muss nicht aus dem flugzeug heraus und auf die griechische erde hinunter fotographieren, denn dieses ist im griechischen luftraum untersagt.
man kann bezweifeln, dass griechische geheimdienste – sofern nicht im flugzeug eingebaut oder gar personell anwesend – eine voellig bewusste und absichtliche missachtung dieses verbotes bis ueber die griechischen grenzen hinweg und nach laxengrad hin verfolgen.

blubb