ja sowas

Sehr geehrter Herr [geloescht]

Vorab darf ich mich im Namen der österreichischen Post AG.für die
Unannehmlichkeiten bei der Zustellung einer EMS Sendung an Hern
[geloescht] 1080 Wien, entschuldigen.

Ich darf Sie bitten, die zu Unrecht retournierte EMS Sendung am Postamt 2361 Laxenburg abzuholen. Bedauerlicherweise
müssen wir Sie ersuchen, bei der Abholung der Sendung vorweg nochmals die Kosten für die Retournierung zu entrichten.

Es werden Ihnen aber sowohl die Transportkosten in der Höhe von 8,31 € als auch die Kosten für den Rücktransport in der Höhe von
8,31€ zusammen 16,6 € rückerstattet.

Zu diesem Zweck darf ich SIe bitten, mit dem EMS Customer Service in Kontakt zu treten.Frau Renate Steinmetz ist bereits über die Sachlage informiert
und wird Ihnen sobald als möglich die Kosten auf Ihr Konto überweisen.Bitte treten SIe mittels E-Mail ems.customerservice@post.at oder telef. unter
0577 67 21015 ( Mo-Fr von 08:00-17:00 ) mit Frau Steinmetz in Kontakt. Diese benötigt für die Transaktion Ihre Kontodaten.

Ich darf Ihnen versichern, dass der verantwortliche Paketzusteller zur Rechenschaft gezogen wird und darf nochmals um Entschuldigung
für die entstehenden Unannehmlichkeiten bitten.

mit freundlichen Grüssen

Thomas Della Rovere
Österreichische Post AG
Unternehmenszentrale Post-Kundenservice
Postgasse 8
1010 Wien
Tel: +43 (1) 0577 67 22082
Fax. +43 (1) 0577 67 22071
http://www.post.at/4859.php

non-existent

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die post bringt allen was

sehr geehrte damen und herren,

erlauben Sie mir im folgenden kurz meine aktuellen erlebnisse mit der post ag zu schildern.

2008-01-05, samstag.
ich will sicherstellen, dass ein wichtiger brief am folgenden dienstag beim empfaenger ankommt. ich begebe mich hiezu in das postamt 2334 (SCS) weil ich einerseits die erfahrung gemacht habe, dass am postamt 2361 (laxenburg) die briefe durchschnittlich zwei tage laenger dauern, und andrerseits, weil das postamt 2334 samstags geoeffnet ist. dort legt man mir nahe, den brief als edel-auspraegung “EMS” zu verschicken, und garantiert mir die zustellung bis montag vormittag.

klingt teuer aber gut, denke ich mir da noch, also bis dienstag jede menge zeit. die beschleunigung kostet mich EUR 8,31 also etwa 15 (fuenfzehn) mal soviel wie ein normaler inlandsbrief.

2008-01-07, montag.
zeit vergeht, ich wiege mich in sicherheit.

2008-01-08, dienstag.
zeit vergeht, ich hoere nichts vom empfaenger, ich wiege mich immer noch in sicherheit.

2008-01-09, mittwoch.
der empfaenger beklagt das nichteingetroffensein meines briefes.

ich kann mir die sache nicht erklaeren, finde aber tatsaechlich am abend eine verstaendigung (“gelber zettel”) in meinem briefkasten.
die benachrichtigung besagt ich koenne mir ein ‘retoursendung: paket’ vom postamt abholen. ich sehe eigentlich noch keinen direkten zusammenhang zwischen ‘paket’ und ‘brief’, ahne aber schon boeses.
das paket-trackingsystem im internet spricht zu diesem zeitpunkt tatsaechlich davon, dass der empfaenger meiner sendung “unbekannt/verzogen” waere. komisch, am 5.1. war er noch dort. moment: am 7.1. auch? und am 8.1.? und am 9.1. und heute? zu beginn dieses emails habe ich in Ihrem befreundeten online-telefonbuch, herold.at nachgesehen, und ja sowas? der gute wohnt immer noch dort?! ich werde es zu sicherheit nach beendigung dieses mails ein weiteres mal ueberpruefen, wer weiss …

nachdem es inzwischen 22:00 uhr geworden ist habe ich keine moeglichkeit mehr, das postamt aufzusuchen.

2008-01-10, donnerstag.
am postamt 2361 hat man den retourbrief vorraetig, will ihn mir aber erst gegen die zahlung einer erneuten gebuehr – wieder EUR 8,31 – aushaendigen.
zu diesem zeitpunkt besinne ich mich meiner relativ guten kinderstube und unterdruecke mit muehe saemtliche impulse, ausgesprochen unflaetig oder schlimmeres zu werden.

wir rekapitulieren: ein nicht zugestellter brief, das ganze in zweifelhafter geschwindigkeit, zum preis von EUR 16,62?!
das, mit verlaub, moechte ich nicht.

vielmehr entscheide ich mich dazu, dieser angelegenheit ein wenig wohlverdiente oeffentlichkeit angedeihen zu lassen.
damit wird die sache nicht nur auf meinem weblog,
http://ruebchen.viscom.co.at/auch1
veroeffentlicht, sondern ich informiere neben dem VKI und der help-redaktion des orf auch den post-ombudsmann, also Sie.

bitte klaeren Sie fuer mich die folgenden fragen:

– warum soll ich fuer die retour-sendung, die ganz gewiss keinerlei EMS-geschwindigkeit aufweist, ein voellig ueberteuertes (dreissigfaches) EMS-entgelt zahlen?
– warum dauern briefe, die von laxenburg abgeschickt werden, eigentlich laenger als zb vom nachbarort, sagen wir biedermannsdorf, wiener neudorf, oder guntramsdorf aus?
– werden Sie in der lage sein, den EMS brief an eine vollkommen korrekte anschrift zuzustellen? er befindet sich zu Ihrer verfuegung immer noch am postamt 2361.

ich bin gerne bereit, Ihre antworten allen beteiligten zukommen zu lassen.

ich bin kein versandhaus mit einem paketaufkommen von zigtausend stueck pro tag, befuerchte aber dennoch nach diesen erfahrungen allen meinen kollegen, freunden und bekannten raten zu muessen, andere transportunternehmen zu beauftragen.

beigelegt finden Sie saemtliche erwaehnten dokumente.

mit freundlichen gruessen,

altern 2.0

durch ganz west-blog-ien und demnach auch ost-real-life-istan zieht sich eine clichéehafte herbstzeitpassende sichbeschaeftigung mit dem vorsichhinaltern, mit dem wegoxidieren und dahinschwinden. ach wie aechzen und leiden sie lustvoll und machen sich gar duestergraue gedanken. das ist doch eeeelendiglich platt. das ist doch unangenehm fad und troeg. das mach ich _jeden_ tag mach ich das. da muesst ihr euch was dolleres einfallen lassen. etwas mehr jahreszeitenentkoppelung wenn ich bitten darf.

reich, beruehmt, und wohlriechend

wie ich grade feststelle habe ich tatsaechlich zumindest eine/n leserIn die ich bisher noch nicht kannte. note to myself: sofort beim google adsense programm anmelden und fuerderhin waehrungseinheiten abstauben dass es nur so kracht. obey capitalism, it’s the law.

deep throat

ren
2007-04-30

fuenf wochen detoxifizierung bringt jetzt in direkter, indirekter oder gar nicht -rekter folge halsprobleme. habe das gefuehl wegen permanent grundlos verstopfter nase mit offenem mund zu schlafen und dadurch systematisch auszutrocknen. das freut die bazillos und sie stuerzen sich auf meinen rachen. das immunsystem hat nix zu tun, ihm ist die permanentbelastung durch das rauken abhandengekommen. nun weiss es nicht recht was tun und wird sich wohl in naher zukunft als ‘arbeitssuchend’ bei den zustaendigen behoerden melden. im mund jetzt etwas, was man vage zwischen “geschmack nach verbrannten haaren” und “mundgeruch” einstufen kann. dazu staendig muedigkeit, gliederschmerzen, anflug von fieber. schluckbeschwerden, als haette der gaumenraum beim baumarkt eine guenstige familienpackung schmirgelpapier der koernung 80 erstanden, und suche nun nach moeglichkeiten, es einzusetzen. so unpassend das gleich wieder aussieht, aber der vergleich mit den (immens guten) werbung fuer/gegen/um die probleme von ‘schmetterlingskindern’ draengt sich mir auf. hachja. erwaege selbst im hohen alter noch, meine mandeln entfernen zu lassen. das hilft vielleicht. ausserdem bitte ich saemtliche botanik, doch gefaelligerweise mit dem bluehen aufzuhoeren. vermehrt euch ungeschlechtlich, sapperlott. seit fuenf wochen nicht wirklich aufgehoert, “husten und bronchialtee” zu trinken. menno, wie war das nochmal mit rock’n’roll? wussten Sie eigentlich, dass die englisch-ornitologisch korrekte bezeichnung fuer “schwalbenmaennchen” tatsaechlich “cock swallow” ist?
und haaab ich schon von dem ploetzlich auftretenden, seltsam asthmatischen husten erzaehlt?

detox

ren
2007-04-09

ich rauche nicht seit etwa zwei wochen. andersrum formuliert: ich nichtrauche. sowas von un-rock’n’roll, ich kanns Ihnen gar nicht genug sagen. man fuehlt sich als wuerde man statt bier kamillentee bestellen. oder fenchel gar.

“die geschichte meines rauchens ist eine geschichte voller missverstaendnisse.” nun ja. eigentlich nicht, sondern eh klassisch: ganz frueher fand ichs bloed. stinkt doch, undso. dann ward ich an die neunzehn geworden, und da war diese frau, nennen wir sie einfach ‘be-punkt’, und die rauchte. das war schon kuhl. und kuhl wollte man doch sein. ich mein, neunzehn ist eigentlich eh spaet. aber so ein bisschen gesunde selbstzerstoerung hat noch keinem geschadet. also hob ich die erste zigarette auf, die ich von ihr bekommen hatte, und rauchte so ab und an selbst. und ward instantan kuhl geworden.

so ward sie geboren, die pofelei. seit dem kam ich schon einmal laenger davon los, etwa anderthalb jahre, dann wieder angefangen, mehr so aus einer ‘warum eigentlich nicht’ stimmung heraus. kontinuierlich so etwa ein halbes paket zigaretten pro tag, das sind bei uns ziemlich genau zehn stueck, nicht unbedingt der ueberhammer, aber doch. wochenende auch mal mehr. reicht zum schlecht riechen von wohnung, gewandung und atem. reicht fuer geschmackswahrnehmungs- verminderung, und mit der koerperlichen bewegung, die naemlich so gut wie vollstaendig fehlt, reicht auch fuer eine noch nicht besorgniserregende, aber schon ganz erwachsene kurzatmigkeit.

ab und an will man dann ‘aufhoeren’. hat die nase voll, jameingottwiebildlichistdasdenn, von kalten kippen. von in der spuele abgetoeteten, traugrig nassen nikotinspendern. dem mief. dem stinkenden zeige- und mittelfinger. der notwendigkeit, ein archaisches geraet zur feuererzeugung zu besitzen. allein, da waere dann noch die sucht.

und wie hoert man auf, trotz sucht? man wird huebsch krank. eine deftige bronchitis verleidet das inhalieren von verschmutzter luft nachhaltig. triefenase, schmerzen beim husten, gelber schleim, gruener schleim, grauer schleim – ausgesprochen farbenfroh, was ein koerper innendrin zu produzieren imstande ist. drei tage ohne rauch sind gar kein problem, dann tritt langsam die ‘3stunden3tage3wochen3monate3jahre…’-regel ein, die besagt dass man nach jeweils 3 zeiteinheiten wieder rauchen will, und rueckfallgeneigt ist. ob das wissenschaftlich fundiert ist wage ich zu bezweifeln, und ueber die erste 3er grenze war es auch gar nicht so schwierig drueberzuhuepfen.

kein problem war, dass nach einer woche krankenstand inklusive heftiger antibioten, teegetrinke, rumgeschlafe die krankheit scheinbar weg war. kein problem auch, dass darauf eine woche der ‘gesundheit’ folgte. problem aber, dass jetzt, exakt zwo wochen danach ein erneuter ausbruch der krankheit droht. es schleimt wieder, und der husten ist diesmal anders, aber heiliger fruchtsalat, wirklich nicht angenehmer als zuvor. fieber schleicht sich auch wieder rein, wie es aussieht. “vive la antibiotika-resistence” [(c) slay].

verdammtnochmal. frau traister hat so recht. screw you for not smoking.

und was kommt dann? nun sitze ich hier und hoere den ausdaempfer und entgifte so vor mich hin. erst mal koerperlich.

hier noch ein paar fragen zum themenkreis:

– warum fuehlt man sich so unsympathisch, wenn man versucht, gesund zu leben?
– kann man als nichtrauchender ueberhaupt valide entscheiden, nicht rauchen zu wollen?

– wie macht man pausen, wenn man nicht raucht?

– wie wirkt man verrucht, dandyesque, selbst- und weltveraechtlich und cool, ohne zigarette?

UNTAUGLICH

“Sie sind für den Heeresdienst nicht mehr geeignet.”

dazu muss ich ausholen.

es begub sich im jahre 93 des letzten jahrtausends, da musste ein junger buckel, wie es in diesem lande von gesetzeswegen so üblich ist etwas zutiefst unangenehmes tun. er musste sich ‘mustern’ lassen, sich einer sogenannten ‘stellung’ unterziehen.

damals achtzehnjährig und voller antimilitaristischer gewissheit, damals langhaar- und palästinensertuchträger, damals blauäugig wie die nacht dunkel stolperte er von einer situation in die nächste, und erlag so mancher tradierter FUD (FearUncertaintyDoubt) taktik, bauernbubenhaftigem chauvinismus und vor allem eines: ekel.

der buckel wurde wie in seinem heimatort traditon mit einer gruppe mit-achtzehnjähriger vom bürgermeister höchstpersönlich in die ausgewachsene männlichkeit geschleppt, oder richtiger: mit einem auf gemeindekosten gemieteten bus richtung sankt plöten gekarrt, im unangenehmen vorgeschmack von kamerrrradschaft, vaterrrrlandsverpflichtunk und adoleszenz, in richtung militärrrrkommando, errrgänzungsabteilung, stellunkskommission.

für all jene, die entweder frau sind, und so etwas nicht erleben mussten, oder es trotz des mannseins lange schon verdrängt haben, für all jene, die es noch vor sich haben, hier eine verkürzte beschreibung einer solchen prozedur.

mann kommt zu meist eher nachtschlafender stunde am stellungsort an, und findet sich in einer militant-kargen warteräumlichkeit wieder. wo man auf ROTEN (zur farbgebung später mehr) sesseln platz nimmt und gleich einmal das kennenlernt, woraus das ganze zu 87,9% besteht: warten. haben sich die roten sessel dann langsam aber stetig gefüllt (andere ortschaften haben schliesslich auch bürgermeister und blaguss-pauschal-verträge), wird man von einer heeresperson (keine titel und dienstgrade bitteschön, das verwirrt die armen zivilistenhascherln doch nur unnötig) begrüsst und grob über den weiteren ablauf unterrichtet.

erstmal wird man zur nummer, obwohl die instruktionsperson darauf hinweist, dass dem nur aus praktischen, administrativen gründen so ist, und bitteschön ganz und gar keine herabwürdigung eventuell vorhandener persönlichkeitsrechte darstellen soll. (dass das nebenbei doch geschieht kann man ja grosszuegigerweise dulden, dem zeit- und effizienzgewinne zuliebe, kostet ja teuer steuergeld.)

daraufhin begibt man in den ersten stock, zur sogenannten bekleidungskammer, und fasst dort eine einheit der sogenannten sportadjustierung aus, die da in ihrer vollständigen grossartigkeit besteht aus: einer boxershort, grün, in einer unmöglich für alle einheiten passenden einheitsgrösse. zwo stück badeschlapfen, die zusammen ein paar bilden, gehalten in blau. als oberteil darf man unterhemd oder t-shirt aus privatem zivilbesitz anbehalten. in diese bekleidung schlüpft man, und tut seine zivilkleidung in einen spind, der abschliessbar ist, dessen schlüssel man sich kommod ums handgelenk binden kann. jö, da ist ja auch die nummer drauf, falls man sie inzwischen vergessen hat. nicht verlieren meine herren, das kostet teuer steuergeld, muss man im verlustfalle komplett austauschen, da muss ein schlosser kommen, das ist ein rie-sen-auf-wand undsoweiterundsofort.

nun zu den ROTEN sesseln und warten. anstellen in einer reihe fuers lungenröntgen. da kriegt man dann vom jeweiligen vorgänger einen kleidsamen bleischurz gereicht, den man sich zum schutze der fortpflanzungsfähigkeit um die lenden legt. die kinnauflage des röntgengerätes wird nach jedem kanditaten mit alkohol gesäubert, soviel hygiene muss sein. (die brustauflage nicht. ach was. egal.) das bildchen kommt ins kuvert, die nummer drauf, und weiter gehts.
wieder zurück auf die ROTEN sessel. vor der blutabnahme kann man ja etwas – genau: warten. darum, nebenbeibemerkt, dauert so eine musterung in ihrer schönen länglichkeit auch ganze anderthalb tage. mit übernachtung im stockbettchen, falls bedarf besteht.

blut wird von medizinisch ausgebildetem personal abgenommen, ein paar wehrmänner dienen als blutwache. blutwache hört sich tendentiell gewalttätig an, ist es aber nicht unbedingt. die herren blutwachenden wachen einfach darüber, dass man als stellungspflichtiger nicht aufgrund von blut-sehen oder blut-mangel umkippt, bewusstlos wird, sich weh tut. (gar fürderhin in seiner tauglichkeit eingeschränkt wird) sollte ein solcher fall eintreten – also so ein kreislaufender – wird laut und deutlich “BLUTWACHE” gerufen, und der schwache junge herr auf einen kreislaufbelebenden kaffee eingeladen. je nach härte eines vorliegenden falles darf auch kurz gelegen werden, mit dem kreislauf spasst man nicht. danach: warten.

ob das alles angstschweiss ist, was man auf den ROTEN sesselchen so riecht, sei dahingestellt. kann ja mal vorkommen.

es folgt – nach etwas warten – der sogenannte psychologische eignungstest. heute am computer, früher auf papier darf man hier seine kombinatorischen – und 3D-raumwahrnehmungs- fähigkeiten unter beweis stellen. das wort ‘computer’ verunsichert Sie, Sie haben noch keine diesbezügliche erfahrung? kein problem, sie bekommen natürlich eine halbstündige einschulung, wie Sie genau mit der erheblichen anzahl (vier stück) und farblich gekennzeichneten druckknöpfen umgehen müssen …

den test kennt man zum teil schon aus diversen aufnahmetests bei weiterführenden höheren schulen, oder eben auch nicht, je nach werdegang. die schwierigkeit dieses teils des tests ist zum teil ungeheuerlich, und lässt schlüsse zu, in welcher art und weise der stellungspflichtige beim heeresdienst eingesetzt werden kann. wenn man also erkennt, dass nach eeiiiinem kleinen grünen quadrat, und noch zweiiiii kleinen grünen quadraten richtigerweise …….. dreiiii grüne quadrate folgen (hätten Sies gewusst?) stehen einem alle wege zur erfolgreichen militärischen Karriere offen. da bin ich mir ganz sicher!

der interessantere teil des tests umfasst subtil gestellte fragen, die aufschluss über die psychische verfassung des jungmannes geben sollen. subtil auch die möglichkeit, die gemachten antworten jederzeit zu revidieren. man kann ja seine meinung ändern. so braucht es tatsächlich mindestens drei bestätigungen, bis man WIRKLICH, WIRKLICH, WIRKLICH, ganz und gar SICHER IST, dass man SCHON MAL AN SELBSTMORD GEDACHT zu haben, und ganz, ganz, GANZ klar der meinung ist, öfters mal PROBLEME MIT DEN ELTERN ODER VORGESETZTEN zu haben. HERRGOTT JA VERDAMMT DU BLÖDES TEIL SO SICHER WAR ICH MIR NOCH NIE!!!

daraufhin kann es heutzutage recht schnell gehen, und man spart sich sehr viel zeit. wirklich viel zeit. tatsächlich, wirklich, echt, ehrlich viel zeit. die computer scheinen, WENN MAN SICH WIRKLICH SICHER WAR umgehend eine meldung auszuschicken, dass der betroffene einer genaueren untersuchung zu unterziehen ist, und man wird vom betreuenden informationsoffizier/computerkundigen zum einzelgespraech mit einem psych-ologen/iater geführt.

nach dem warten ist es gut, ein attest parat zu haben. nein, es ist wichtig ein attest parat zu haben. genauer gesagt ist es absolut unumgänglich ein attest zu haben, das die zuvor gemachten angaben bestätigt, und sicher nicht schlecht ist es, eine familiengeschichte vorweisen zu können, die die zuvor gemachten angaben bestätigt, und sicher nicht schlecht ist es auch, sich darob in entsprechender behandlung zu befinden, und ganz und gar überhaupt nicht schlecht ist es, wenn im attest drinnen steht, dass man schweren, unkorrigierbaren schaden nimmt, wenn man am heeresdienst teilnimmt.

dann meine lieben, kommt ihr auf die GRÜNEN sessel, das sind nicht nur rein farb-akzentuoes die guten. denn von denen weg nämlich gehts vor allem eins: raus hier, weg hier, zurück ins zivilleben.

ABER NEIN! so schnell schiessen die preussen nicht administrieren die bundesheere nicht …. erst mal warten …

upgraded

ren
2006-03-28

up-ge-gradet, ge-upgradet … jedenfalls ist das hier jetzt wordpress 2.0.2 und das ist gut so.