die rote bruzeltante aus dem land des laechelns

nungut. nu issi da. dicker als ich dachte, und wahrlich eindrucksvoll. gnihihi.

betong! betong!

aber ich wollte doch nur eine ebene flaeche zum aufstellen einer gut erhaltenen, ollen gartenhuette schaffen.

also kratz ich erde wech. das zeuch wird immer mehr statt weniger. scheibtruhenweise weggekarrt, und trotzdem schauts aus, als ginge nüschts weiter. nüüschts.

also saeg ich thujen um. is doch alles im weg!

also hau ich die verfickten wurzelstoecke raus.

mit der axt. kleinweis, stueck fuer stueck.

und was find ich: betong. nix als betong.

betonfundamentbatzen eines laengst vergangenen hundezwingers. vor dreissig jahren vom grossvater mittels einer *guten mischung* betoniert. tiefblaue farbe, wenn Sie verstehen was ich meine. mehr zement als sonstwas, hart, als wuerde es nochmal zwei weltkriege aushalten. als waeren da einst anstelle astreiner lassie-caniden tonnenschwere Ölöfantän kaserniert worden. arrrrrgh.

also stemm ich.

und kratz ich weiter.

und wieder: betong.

DAMN YOU BLOODY CONCRETE!

doch was muss ich merken, das hier ist anders.

das hier ist so … gleichmaessig.

JAA VERDAMMT NOCH EINS, was ist denn dieses?

EIIIIN SCHAAAAAAAAATZ???!!!!111elf bin ich reiiiich? innerlich gluecklich glucksend “… und meine dienerschaft, ernaehrt sich nur von weissbrot und orangensaft … das find ich fabelhaft!”

oder gar *schauder* der FÜÜÜÜÜÜHRRRRRÄÄÄÄRBUNKÄÄÄÄR? doch nicht reich … aber beruehmt???

nödu, is wohl nur der regenwassersickerschacht, den ich eigentlich vor dem haus erwartet haette, und nicht hinter ihm.

hm.

na eh auch schoen!

särrr schön.

wennwirschnbeimwohnensind

ren
2012-02-26

http://www.homedsgn.com/2011/05/02/lego-style-tiny-apartment-in-barcelona-by-barbara-appolloni/

das beeindruckt mich … auf mehreren ebenen.

immobilienverkaufsinnenraumphotographien

klickt man sich gelangweilt ziellos durch immobilienanzeigen, stoesst man unweigerlich auf photoletten von wohnungsinnenraeumen, die bei mir oefters mal ein seltsames, einerseits interessiertes, aber oft auch befremdliches gefuehl hinterlassen. nachvollziehbar, schliesslich will man die zu begutachtenden raeumlichkeiten ja mit eigenem leben fuellen, und nicht unbedingt an anderen, bestehenden solchen teilhaben.
die im foto befindlichen gegenstaende sagen doch ab und zu was aus, ueber die aktuellen, oder eben sonstwie vorangegangenen bewohner.
sie erschweren aber mit unter auch die vorstellungskraft, was die planung fuer zukuenftiges betrifft.

ob die betreffenden einrichtungen dann mehr oder minder geschmacklos daherkommen, liegt sicherlich im auge des betrachters. ich habe natuerlich auch eigene vorstellungen davon, wie man innenraeume gestalten soll oder kann, aber das ist eine debatte fuer sich. es liegt mir fern, da jetzt unangenehm urteilen zu wollen, es geht mir mehr ums verstaendnis im allgemeinen.

wie zb so etwas zustande kommt, wuerde mich schon interessieren.

was tut man hier, wenn man hier sitzt, mit dem kastl links und dem fenster rechts, und die finger zufrieden uebers (kunst?)leder gleiten laesst?

worauf blickt man?

auf den 200cm flatscreen an der kuechenwand?

oder blickt man doch aus dem fenster raus, zur schnellstrasse davor?

schnuppert gluecklich am duftkerzchen am fensterbrett?

erfreut sich an der selbstgemalten blumenborduere?

zupft das vorhaengchen zurecht?

fragt sich, wer SCHON WIEDER den gelben stoff-hummer hinter dem sessel versteckt hat?

oder prueft man doch ab und an den ladezustand des handstaubsaugers?

zur sicherheit?

ich sage es Ihnen, ich weiss es nicht.

ledercouch? schlitz ich auf.

(q: immobilienstandard)

weihnachtsprotipp: papier

padauz, haben Sie schon mal drauf geachtet, was weihnachtsverpackungspapier so durchschnittlich kostet pro quadratmeter?

“scheiss die wand an” sagen Sie, “is nur einmal pro jahr weihnachten”?

“nöö duu” sagen Sie, “lass mich in ruh, interessiert mich nicht”?

sollte es aber. is naemlich recht pricey. apothekerpreise sag ich Ihnen. a-po-the-ker.

klar kann man auch zeitungspapier nehmen. das ist quasigratis und kann lustig sein. das erkennt aber auch dann jeder arsch und sein bruder.

meine dieses jahr praeferierte methode: papiertischtuch, auf rolle. is auch bunt, kost ein zehntel vom geschenkpapier, und reicht von den materialeigenschaften allemal, um unterm baume runtergefetzt zu werden.

yay.

 

grüni.

grueni

sieht aus wie ein erfrischender melonencocktail … mit strohhalm.

isset awa nich!

is mehr so: poolversuch, v1.0. mit käscher. und nicht mehr erkennbarem boden vor lauter grün.

nunja.

kann man eher als gescheitert betrachten, fuerchte ich.

musste das heckenschneiden

nach wenigen minuten einstellen, weil ich mir erboste blicke einer bisher unbekannten mitbewohnerin zuzog.

auf meine frage hin, ob sie es fuer eine gute idee hielte, in direkter feliner raubtigernaehe wohnhaftig zu werden, gab sie sich bisher eher wortkarg.

amsl

molger-musique

stellen Sie sich vor, Sie schaun seit gut 35 jahren in denselben allibert.

alsogut, ja, nein: nicht ununterbrochen.

halt morgens.

Sie kaempfen morgens taeglich mit hilfe von natrium- oder kaliumsalzen von fettsaeuren oder aber auch nur mit alkoholhaeltigen feinsprueherzeugnissen der ueberdeckung gegen die abfallprodukte irdischer sekretionsvorgaenge an, und steigen aus der dusche, und rubbeln das duschdampfkondensat von ihm ab, und kucken hinein, in seine in wuerde ertruebten spiegeltueren, um zb festzustellen: “ja, schon, eh noch da.” oder “aiaiai, was vierundzwanzig stunden so anrichten koennen.” oder “himmelherrgott muss ich erst vierzig sein, damit ich keine pickel mehr krieg?”

also, das waere er, der allibert.
derselbe.
35 jahre lang.

das ist schon lang, selbst fuer einen allibert!

unten dran hat er zwo laden, von denen eine beliebte, ihren inhalt ins darunter befindliche waschbecken zu ergiessen, wenn mensch wieder mal vergass, dass die ladenzurueckhaltegegenhebelchen leider keine 35 jahre, sondern sagen wir nur zwoelf gehalten haben, und deshalb die lade nicht mehr ordnungsgemaess mit anschlag zurueckhielten, sondern dem ladenherauszieher eine ungewollte, weil grenzenlose freiheit des ladenherausziehens ermoeglichten.

denkt man daran, geht man damit um.
in vollster konzentration und sorgfalt wird die lade eben nur bis zentimeter 13,7 herausgezogen, und dann haelt sie auch.
ist man besoffen oder nur sonstwie schlapp denkt man nicht daran, und flopp.
35 minus 12 jahre lang.

das geht einem dann doch irgendwann auf die nerven.

hinter seinen tueren verbirgt allibert das, was mensch meist urlang nicht braucht.
weil das, was man uroft braucht, is eh gleich am beckengesimse, in griffweite.
urwenig oft braucht man zb original “NUVOLA Trocken-shampoo”.
wie das in meinen besitz und damit in den allibert kam, ist nicht ueberliefert.
ob es noch funktioniert, ebenfalls nicht.
schon aber, dass es definitiv einmal funktioniert hat, und beileibe ansich, von der idee her naemlich, keine schlechte solche ist.
“Trocken-Shampoo”, werden Sie fragen: “shampooniert man nicht üblicherdings feucht?”

mitnichten!

stellen Sie sich nur vor, Sie haben weder zeit zum duschen, noch zum haarewaschen: kein problem!
allibert auf, deodorant in die eine, NUVOLA in die andere hand, und dann mit der jeweils richtigen einmal kurz spruehen, und einmal kurz stauben. umgekehrt weiss man nicht genau. richtig herum wirken Sie in Ihrer sozio-olfaktorischen aussen-wahrnehmung genauso wie geduscht, nur mit einem verschmitzten geheimislächeln im gesicht. wenn das nicht ein vorteil ist!

drum bedankt man sich gerne beim allibert fuer seine jahrelangen dienste, lacht sich ob der eigenen selbstaufopfernden sparefreudigkeit ins faeustchen, und montiert ihn schliesslich doch ab, und montiert einen 100×60 molger hin, und gut is.

der kann auch spiegeln, und das sogar groesser. man brauchte mindestens zwo komma fuenf alliberts, um auch nur annaehernd die spiegelwirkung des molger simulieren zu wollen. und sein wir uns ehrlich: dieses wissenschaftliche experiment waere zwar im sinne der grundlagenforschung wuenschenswert und ebenso -voll, naemlich wert. in unserer zweckdienlich ergebnisorientierten welt scheuen wir den aufwand aber doch, und lassen mal alle fuenfe grade sein, und murmeln ein leises “wird schon stimmen” in unsere mehr oder minder ausgepraegten vollbaerte.

ach ja, die musique.

die war heut im bade-radio, und ist einfach nur traenendrueckend schoen. weil wenn mehrstimmigkeit, dann legt sich bei mir ein schalter um, und die seelen-saiten fangen an zu vibrieren, und der bauchige korpus macht mit, und alles freut und jubiliert und die gooses im koerperinneren machen nach aussen hin ihre bumps und wenn dann noch banjos dabei sind, ja dann kann man eh nur mehr wohlig seufzen, und einen vergessen lassen, dass dienstag noch lange nicht freitag ist, undso.

achja, und weil wir hier schliesslich im internetz sind, wo es alles gibt und wo man klicken kann und ploetzlich sind nackte mödchen am geschürm aber ooopsie, nein das wollte ich doch gar nicht, hier auch was fuer Sie, aber ohne nackt, und ohne mödchen.

wie? nicht neu? ja eh nicht. na und? ich auch nicht. scheiss die wand an.

minor haus verletzungen

wenn mal grade eben die haustiere genesen, und damit sagen wir fast gar nicht defekt sind, wenn der kraftfahrzeuch brav dieselt, und die vespas auch soweit tun, wird halt was andres kaputt.

in diesem falle ein aeusserst ungut verlegter kuechenabfluss.

wenn man dann diverses gespirale und gekaercher ausprobiert hat, der geschirrspueler beschliesst, sich in die kueche zu ergiessen und man lustig stinkende suppe vom kuechenboden tunken muss … dann hat man irgendwann genug. dann schluepft man in den seksi blaumann. und krallt sich den meisselhammer, dennsokanndasnichtweitergehen.

geht ja auch nicht weiter. geht eher zurueck. aber weiter gar nicht. nönö.

und in nur weeeenigen stuuuuunden hat mans dann ausgegraben, das bloede roehrl, und kommt endlich an die verstoepfte stelle ran.

und dann sieht das so aus.

dreckspfusch, elendiger.

die werbungsabstinenz und ihre begeisternden folgen

jaja sperriger titel. gut.

also ich schau ja kein fern nicht, drum verzeihen Sie bitte, wenn das fuer Sie eventuell ein alter hut ist.

aber haben Sie schon von http://www.neutrogenawave.com/ gehoert?

der exzenterschleifer fuers gesicht, auch kein bemmerl.

bestimmt gibts den bald auch pour den homme, und drogeriemarktfern bei zgonc zu kaufen.

ob 150er oder 180er korn, das muesse man noch herausfinden.

respekt.